Onlineshopbetreiber suchen ständig nach Möglichkeiten, ihre Absatzmärkte zu vergrößern. Sie setzen dabei auf Suchmaschinenoptimierung, Mailing oder Produktvermarktung auf hoch frenquentierten Plattformen, um den Absatz zu steigern. Dass dabei die Gewinnquote merklich sinken kann, zeigt das Beispiel Shopgate.
Denn Shopgate, ein Anbieter von Apps, hat vor Jahren damit begonnen, Shopbetreibern weitere Standbeine auf dem Markt mobiler Lösungen zu verkaufen. Auf der Shopgate-Plattform können sich die Shops mit einer eigenen App listen lassen, die in der Tat ein hohes Nutzererlebnis bietet, wenn der Käufer die App installiert und einschaltet. So weit, so gut.
Parallel dazu werden jedoch die Besucher des Shops, die (ohne die App) mit einem Smartphone den Original-Shop besuchen, auf die Shopgate-Website umgeleitet. Das gilt unserer Erfahrung nach bei Shopgate für modified-Shop und xt-Commerce. Sollte ein Smartphone-User z.B. www.mein-shop.de anwählen, schiebt ihn das Shopgatemodul ungefragt auf mein-shop.shopgate.com.
Solange der Shop über kein "Responsive Design" verfügt, das ein Surfen mit kleinen Endgerätebildschirmen ermöglicht, ist das ohne Frage für das User-Erlebnis hilfreich.
Dieses Verfahren aber setzt Shopgate bei jedem Shop ein mit seinem Modul ein, ob er nun responsiv arbeitet oder nicht.
Das Ergebnis sind hohe Umsatzverluste bei den Shopbetreibern, da Shopgate Provisionen für jede Bestellung verlangt, die über die App oder ihre Web-Repräsentanz abgewickelt wird.
Prüfen Sie deshalb auf jeden Fall, ob Ihr Shopgate-Plugin/-Modul Mobilgeräte auf die Shopgate-Website abzieht. Falls ja, deaktivieren wir gern diese unerwünschten Umleitungen. Oder Sie lassen die Umsatzbremse bei Shopgate aktiv abschalten und sich dies bestätigen.